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1Was ist der Unterschied zwischen Lektorat, Korrektorat und Korrekturlesen?
Die Begriffe Korrektorat und Korrekturlesen können synonym verwendet werden und bezeichnen die Überprüfung eines Textes auf Fehler in der Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.

Das Lektorat beinhaltet meist ein Korrektorat, sein Hauptaugenmerk liegt aber auf dem Inhalt eines Textes. Ein vollumfängliches Lektorat beinhaltet die Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten auf allen Ebenen. Dazu gehören unter anderem die Folgenden:

  • Sprachstil, Ausdrucksweise und Lesbarkeit: Ist ein Text für seine Zielgruppe verständlich formuliert und angenehm zu lesen? Sind die Sätze zu verschachtelt oder weisen ständige Wiederholungen auf?
  • Inhaltliche Schlüssigkeit: Ist die Argumentation eines Textes nachvollziehbar und plausibel? Ist die Handlung in sich geschlossen und glaubwürdig oder gibt es inhaltliche Widersprüche?
  • Textstruktur: Folgt die Argumentation eines Textes einem roten Faden? Animiert der Aufbau der Handlung zum Weiterlesen? Gibt es unnötige Längen und Dopplungen?

Sie wissen nicht, ob Ihr Text ein Lektorat oder Korrektorat benötigt? Kontaktieren Sie mich und ich berate Sie gern!

2Was kostet ein Lektorat? Was kostet ein Korrektorat?

Jeder Text ist anders und bedarf einer individuellen Bearbeitung. Die Preise für das Korrekturlesen können deshalb sehr unterschiedlich ausfallen.

Die Honorarkalkulation im Lektorat richtet sich nach dem Arbeitsaufwand und der Textmenge. Grundlage für die Preisberechnung ist dann entweder ein Preis pro Normseite oder ein fester Stundensatz.

Ohne Absprache geht es nicht: Für ein gutes Lektorat müssen beide Seiten wissen, welche Arbeit am Text geleistet werden soll. Ein vorheriges Probelektorat kann hier Klarheit schaffen.

Sehen Sie sich gern an, wie ich meine Preise berechne.

3Ist mein Text nach der Korrektur fehlerfrei?
Nein, vermutlich nicht, denn absolute Fehlerfreiheit kann niemand garantieren – es doch zu tun, wäre unprofessionell.

Ob und wie viele Fehler sich auch in einem professionell überarbeiteten Manuskript noch verstecken, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen die Länge des Textes und vor allem die Fehlerdichte im Ausgangstext.

Ein kurzer Werbeflyer oder Klappentext, der zuvor nur ein bis zwei kleine Tippfehler enthielt, wird nach der Korrektur höchstwahrscheinlich tatsächlich fehlerfrei sein und im besten Fall auch noch eine stilistische Aufwertung erhalten haben.
Ein mehrere hundert Seiten langes Manuskript, das kaum einen Satz ohne Fehler aufweist, wird von einem sorgfältigen Korrektorat und/oder Lektorat zwar umso mehr profitieren, aber auch nach zwei bis drei Korrekturdurchläufen nicht komplett fehlerfrei sein.

Wenn bei einem Korrektorat/Lektorat 95 Prozent aller Fehler gefunden wurden, wird das in der Regel als gutes Ergebnis betrachtet.